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Workshops

  1. »Europa der Vaterländer« vs. »Vaterland Europa«?
  2. Topf und Söhne
  3. Rechtsextremismus in Gewerkschaft und Gesellschaft
  4. Kommunalpolitischer Ratschlag
  5. Handlungsstrategien gegen Rechts
  6. Autoritärer Staat und fiese Tricks der Polizei! Wie kann mensch sich dagegen wehren?
  7. Nazis in Nadelstreifen
  8. Rechte Kapitalismuskritik
  9. Versteckspiel
  10. Patriarchat und Nationalsozialismus
  11. Weißsein in Deutschland
  12. Homo Sacer und »Die Zigeuner«
  13. Flüchtlinge in Thüringen
  14. Die Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933

»Europa der Vaterländer« vs. »Vaterland Europa«?

JAPS Jena
Die populistische und extreme Rechte Europa schaut über den nationalen Tellerrand. In diesem Jahr plant die NPD für den 13. September das europaweite Nazitre en »Fest der Völker« in Altenburg. Trotz massiver Blockaden nahmen 2007 in Jena rund 1500 FaschistInnen an der Veranstaltung für ein »Europa der Vaterländer« teil. In Köln lädt die selbsternannte Bürgerbewegung »pro Köln« eine Woche später zum »Anti-Islamisierungs-Kongress« ein und erwartet ebenfalls über tausend Teilnehmende. Auch hier ruft ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher und antifaschistischer Gruppen zu Massenblockaden auf, um das Treiben der RassistInnen zu verhindern.
In dem Workshop der Jugend-, Aktions- und Projektwerkstatt Jena (JAPS) wollen wir die Hintergründe internationaler Naziveranstaltungen beleuchten. Dazu werden wir sowohl strukturelle Verbindungen wie Parteien und die Musikszene als auch gemeinsame Ideologien aufzeigen. Die rechten Großveranstaltungen unter dem Motto »Für ein Europa der Vaterländer« sind nicht losgelöst von der Mainstreampolitik »Festung Europa« zu betrachten.

Topf und Söhne

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft
Die Erfurter Firma Topf & Söhne produzierte in der Zeit des Nationalsozialismus Öfen für die Krematorien in Buchenwald und Auschwitz. Seit 1996 liegt das ehemalige Firmengelände brach. In dem Workshop soll beleuchtet werden, inwieweit sich Parallelen in den Handlungsweisen und Motivationen von Menschen in der heutigen Gesellschaft und dem Geschäftsgebaren von Topf & Söhne erkennen lassen. Dabei soll nicht die Gewissensentscheidung des/der Einzelnen im Mittelpunkt stehen, sondern die gesellschaftlichen Strukturen, die diese Handlungen fördern. Ebenso wird es um den aktuellen Umgang mit der Industriebrache gehen. Der Workshop wird von den BesetzerInnen eines Teils des Geländes organisiert.


Rechtsextremismus in Gewerkschaft und Gesellschaft

Dr. Bodo Zeuner
Haben rechtsextreme Einstellungen spezifische Ursachen in den Wandlungen der Arbeitswelt? Sind bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern besonders anfällig für Rassismus und den Ruf nach dem starken Führer? Schützt die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft vor Anfälligkeit gegen rechts? Wie versuchen Nazigruppen und andere Rechtsextremisten, die soziale Frage für ihre Propaganda auszubeuten? Wie können demokratische Kräfte einen klaren Trennungsstrich zu einem neuen »nationalen Sozialismus« ziehen, ohne deshalb auf Kritik und Protest gegen unsoziale Politik zu verzichten? Bodo Zeuner leitete eine bundesweite empirische Untersuchung zum Thema »Gewerkschaften und Rechtsextremismus«, deren Ergebnisse 2007 im Verlag Westfälisches Dampfboot veröffentlicht wurden.

Kommunalpolitischer Ratschlag

Handlungsempfehlungen für die Kommunalwahl 2009, Sabine Berninger (MdL, DIE LINKE., Stadträtin in Arnstadt)
Nicht erst mit dem Fallen der 5 %-Hürde für Kommunalwahlen ist die Wahrscheinlichkeit gewachsen, dass die extreme Rechte in Thüringen 2009 versuchen wird, Sitze in Gemeinde- und Stadträten sowie Kreistagen zu erringen.
Demokratische KandidatInnen, Parteien und Wählergemeinschaften vor Ort müssen damit rechnen, bei Wahlkampfveranstaltungen und an Infoständen und schlimmstenfalls auch nach der Wahl im Gemeinderat mit Rechtsextremen konfrontiert zu sein. Im Workshop soll versucht werden, KommunalpolitikerInnen auf die bevorstehenden Auseinandersetzungen vorzubereiten. Es sollen Handlungsmöglichkeiten für das Agieren vor Ort vor, im und nach dem Wahlkampf erarbeitet werden.

Handlungsstrategien gegen Rechts

Antifaschistische Koordination Erfurt [AKE]
Die Antifaschistische Koordination Erfurt [AKE] ist ein Zusammenschluss verschiedenster Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen aus Erfurt und Umgebung. Sie hat sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, der Präsenz extrem rechter und faschistischer Überzeugungen und Gruppierungen in Erfurt wirksam entgegenzutreten. Gegründet wurde die [AKE] im Februar 2007 zur Vorbereitungen der Gegenaktivitäten gegen die überregionale Nazidemo am 1. Mai. Die [AKE] versteht sich jedoch nicht als reines Abwehrbündnis. Es geht nicht einfach darum die rechte Hegemonie zu verhindern, vielmehr soll die [AKE] eine Basis für linke und antifaschistische Positionen schaffen, um offensiv gegen Nazis vorgehen zu können.
Der Workshop wird das Konzept der [AKE] sowie die Zusammenarbeit in diesem heterogenen Bündnis zur Diskussion stellen. Erfolge und auftretende Probleme sollen dabei genauso angesprochen werden wie die mögliche Übertragbarkeit auf andere Teile Thüringens. Der besondere Charakter des Workshops liegt im offenen Austausch über antifaschistische Bündnisarbeit im Jahr 2008.

Autoritärer Staat und fiese Tricks der Polizei! Wie kann mensch sich dagegen wehren?

Jörg Bergstedt, Michael Stade
Polizei und Justiz dienen den Interessen der Mächtigen. Das wird in Polizeistuben und Gerichtsälen, aber auch in den Gefängnissen mehr als deutlich. Gleiche Handlungen werden unterschiedlich behandelt je nach dem Grad des Oppositionellen in ihnen oder der Zugehörigkeit zu sozialen Schichten in der Gesellschaft. In den Knästen sitzen kaum Angehörige der Elite. Wo gerichtete Justiz nicht hilft, werden Straftaten oder Beweismittel sogar komplett erfunden. Der autoritäre Charakter aktueller Gesellschaftlichkeit birgt aber noch weitergehende Gefahren: Es ist der Boden, auf dem der Faschismus neu heranwächst. Insofern erfüllen brutale Polizei und gerichtete Justiz eine doppelte Funktion: Politische Machtausübung im Hier und Jetzt - und Wegbereitung für einen noch autoritäreren Staat.

Nazis in Nadelstreifen

Andrea Röpke und Andrea Speit
Die NPD konnte in den letzten Jahren nicht nur Wahlerfolge in Ost und West verbuchen. Gemeinsam mit den außerparlamentarischen »Freien Kameradschaften« ist es der Neonazi-Partei gelungen, an vielen Orten eine rechte Alltagskultur zu etablieren. Sie hat es zum Teil erfolgreich geschafft, sich ein neues Image zuzulegen. Verstärkt greifen die Neonazis soziale Ängste und regionale Probleme auf, und ihre Mitglieder engagieren sich in Vereinen und ehrenamtlichen Initiativen. Dabei stützt sich die NPD auf ein bundesweites Netzwerk von Kameradschaften, Unternehmen und Organisationen. Als harmlos erscheinende Bürgerinitiativen setzen sie sich zudem für Stadtteil- und Gemeindethemen ein. Doch auch im Gewand des Biedermannes werden die alten völkischen Botschaften verbreitet, hinter der Bürgernähe steht eine straff geführte Organisation, und die Zahl rechtsextremer Gewalttaten nimmt weiter zu. Das Buch »Neonazis in Nadelstreifen« der beiden Journalisten Andrea Röpke und Andreas Speit gibt einen Überblick und deckt Hintergründe auf.

Rechte Kapitalismuskritik

Bildungskollektiv e.V. (BIKO)
Seit einigen Jahren treten Rechtsextreme in Thüringen verstärkt mit einer vorgeblich antikapitalistischen Argumentation in die Öffentlichkeit. Das verwundert, war doch der organisierte Neofaschismus bislang eher pro-kapitalistisch und wohlstandschauvinistisch orientiert. Wenn man die Hinwendung zur sozialen Frage zur bloßen Strategie zum Erschleichen der Wählergunst erklärt, verschließt sich die Möglichkeit, den Nazis auf einer inhaltlichen Ebene entgegen zu treten.
Dagegen erschließen wir im Workshop »Völkische Kapitalismuskritik« gemeinsam, wie die zentralen Argumente des rechten Antikapitalismus funktionieren und wie die Welt in der Zielvorstellung der Nazis aussehen soll. Ausgehend davon entwickeln wir in der Diskussion, was man der rechten Weltsicht entgegen stellen kann.

Versteckspiel

Zeichen und Symbole der rechtsextremen Szene, MOBIT

Zu Beginn der 90er Jahre war das Bild des gewalttätigen neonazistischen Skinheads so bekannt wie allgegenwärtig. Wenngleich dieses Erscheinungsbild nicht gänzlich verschwunden ist, haben sich Auftreten, Kleidung und Symbolik der extremen Rechten gewandelt. Die Szene trägt jugendtypische Kleidung, die oftmals erst bei genauem Hinsehen als Erkennungszeichen politisch Rechter gedeutet werden können.
Doch hinter dem veränderten Lifestyle verbirgt sich mehr als ein neu entdeckter Hang zur Modernität. Gerade die strafrechtlichen Sanktionen gegen Kennzeichen der NS-Zeit haben die neonazistische Szene zu einem »Versteckspiel« genötigt, das mittlerweile überraschend kreative Blüten treibt. Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird jetzt eine breite Palette an subkulturellen Bezügen geboten, mit dem sie sich identi zieren können und die sie für die rechte Szene ansprechbar machen können.
Dieser Workshop vermittelt einen Überblick über die neuen Symbole und Erscheinungsformen der extremen Rechten und klärt über die Hintergründe der Verwandlung auf.

Patriarchat und Nationalsozialismus

Jochen Gester
Einerseits wird der Begriff »Patriarchat« in der linken Frauenbewegung hinterfragt. Als Hauptreferentin (angefragt) wird Gabriela Walterspiel über die Rolle der Frau im Nationalsozialismus sprechen.«Was ist das Besondere und gewissermaßen typisch Weibliche« (Ilse Bindseil) am Verhältnis zwischen den Frauen und dem NS? Gibt es ein besonderes Verhältnis der Frauen als Frauen zum Nationalsozialismus,etwas,das sie spezifiziert und ihnen einen besonderen Rang zuweist,der sie vom Rest der Gesellschaft separiert,der dann - ganz logisch und doch ganz falsch - aus nichts als Männern bestehen muß? Ist das Verhältnis der Frauen zum NS nicht vielmehr das Verhältnis der »friedfertigen Frau« (Margarete Mitscherlich) zum wahlweise bloß faschisierten oder sogar existentiell faschistischen Mann? Und ist dann nicht der Mann als Nazi erstens ganz er selbst und mit sich identisch und zweitens das Übergreifende und gesellschaftlich Allgemeine? Ist also die bürgerliche Gesellschaft schon ganz ohne weiblichen Part x und fertig,d.h. ihrem Begriff entsprechend?

Weißsein in Deutschland

Yvonne Fischer, Couragiertes Erfurt
In Deutschland besteht großes Interesse an der Herkunft und Ethnizität von Menschen, die als Fremde wahrgenommen werden. Die Rede von »Menschen mit Migrationshintergrund« macht deutlich, dass dabei zumeist MigrantInnen zum Objekt der Beobachtung von Herkunftsdeutschen werden. Deutschsein = Weißsein ist dabei die Formel, die als »normal« vorausgesetzt wird. In der Folge sind MigrantInnen gezwungen, die eigene Identität und Herkunft in Abgrenzung zur weißen »Normalität« ständig erklären zu müssen. Weiße beschäftigen sich mit ihrer Ethnizität nur, wenn sie es selber möchten.
Ethnizität ist jedoch kein Willensakt, kein Tatbestand, den man wie Kleidung an- und ausziehen kann; auch wenn man häufig unter weißen Deutschen der Auffassung begegnet, dass Ethnizität für sie keine Rolle spielt.
In welchem Maß können sich als antirassistisch verstehende, weiße Menschen wirklich von der »Ressource« Weißsein frei machen? Aus welcher Position heraus ist eine solche »Farbenblindheit« überhaupt möglich? Wie beteiligen sich Weiße an der Reproduktion von Rassismen dadurch, dass sie ihre eigene Ethnizität nicht reflektieren?
Am Beginn dieses Workshops steht daher die These, dass es für eine emanzipatorische, antirassistische Praxis notwendig ist, Weißsein als Privileg und spezifische Weltsicht zu reflektieren.

Homo Sacer und »Die Zigeuner«

Antiziganismus. Überlegungen zu einer wesentlichen und deshalb »vergessenen« Variante des Rassismus im Kapitalismus, Roswitha Scholz
»Lustig ist das Zigeunerleben« - so ein bekanntes Lied und Klischee. Zigeuner gelten im Gegensatz zum disziplinierten Individuum der Dominanzkultur als »wild and free«, sie stehen scheinbar auf der arbeitsabgewandten Seite der Gesellschaft. Sie leben aber nicht auf Tahiti oder sonst wo weit weg, sondern sie sind »mitten unter uns« seit Jahrhunderten und waren von Anfang an ein Bestandteil der Gesellschaften des »Zentrums«. Gleichzeitig handelt es sich beim Antiziganismus um eine Form des Rassismus, der sich vielleicht wie kein anderer durch eine tiefe Verachtung auszeichnet. »Zigeuner« lügen, betrügen und stehlen angeblich. Ihre Existenz wurde quasi als außerhalb des Gesetzes stehend betrachtet. Gerade deswegen wurden sie wie keine andere Bevölkerungsgruppe kriminalisiert und erfasst. Der »Zigeuner« soll so auch zeigen, wo das Mitglied der Dominanzkultur hinkommen kann, wenn es sich in der Arbeitsgesellschaft nicht angepasst verhält. Die Kernthese von Scholz lautet nun, dass der »Zigeuner« den Homo sacer par excellence darstellt, den Menschen, der in der Moderne »vogelfrei« gewissermaßen zum Abschuss freigegeben ist. Dies zeigt sich im übertragenen Sinne auch darin, dass der Antiziganismus bis heute selbst in einschlägigen Abhandlungen zum Thema Rassismus kaum vorkommt. So hat es auch lange gedauert, bis die Massenvernichtung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus überhaupt thematisiert worden.

Flüchtlinge in Thüringen

Lebenssituation - Selbstorganisation - Integration
Flüchtlingsrat, The Voice, Gerberstraße

Flüchtlinge in der Bundesrepublik sind gezwungen, in zum Teil unwürdigen Gemeinschaftsunterkünften zu leben. Ihre Sozialleistungen liegen 30 % unter dem gesetzlichen Existenzminum von Hartz IV und werden zum großen Teil als Sachleistungen sowie in Form von Wertgutscheinen ausgereicht. Der Protest der Flüchtlinge gegen die unmenschliche Unterbringung in der Gemeinschaftsunterkunft in Katzhütte hat gezeigt, dass nur ein gemeinsames und vielfaches Engagement, die Lebenssituation von Flüchtlingen in den Fokus der öffentlichen Debatte rücken kann.
Der Workshop soll einerseits die Lebenssituation von in Thüringen lebenden Flüchtlingen darstellen. Andererseits kommen Menschen zu Wort, die, ob selbst Flüchtling oder nicht, für die Rechte von Flüchtlingen streiten und durch ehrenamtliche Arbeit Flüchtlinge direkt unterstützen und ihre Lebenssituation verbessern. Anhand von konkreten Erfahrungen von Flüchtlingsselbstorganisation und unterstützenden Initiativen (z.B. Umtauschinitiativen) sollen Menschen ermutigt werden, selbst in der Flüchtlingsarbeit tätig zu werden, und ihnen Handlungsmöglichkeiten eröffnet werden.

Die Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933

Gewerkschaften vor 1933 und was man hätte besser machen können, Dirk Erb

Morgens 10 Uhr in Deutschland. SA und der SS stürmen die Gewerkschaftshäuser, verhaften und misshandeln Gewerkschafter, verwüsten die Einrichtungen, beschlagnahmen Dokumente und Kassen. Dies geschah am 2. Mai 1933. Nur drei Monate zuvor, am 30. Januar 1933, hatte Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt, obwohl die Nazis zu diesem Zeitpunkt bereits wieder auf dem absteigenden Ast waren und bei den Reichstagswahl im November 1932 fünf Prozent der Stimmen eingebüßt hatten. In den Wochen nach dem 30. Januar krempeln die Nazis die formal noch bestehende Republik um. Von links nach rechts werden alle politischen Gegner nacheinander ausgeschaltet. Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Juden werden verfolgt, terrorisiert, verhaftet und in ersten provisorischen KZ misshandelt. Die sozialistisch geprägten Gewerkschaften des »Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbunds« (ADGB) überleben zunächst - Sie leisten keinen Widerstand und marschieren bei Hitlers »Tag der nationalen Arbeit« mit. Doch da ist ihre endgültige Zerschlagung schon beschlossen. Schon vor dem 30. Januar 1933 hatten die Nazis klar gezeigt, dass sie freie Gewerkschaften in ihrem »Dritten Reich« nicht dulden werden.
Der Workshop möchte der Frage nachgehen, warum es keinen Widerstand in den ersten Wochen nach der Machtergreifung gab, als die Gewerkschaften noch stark waren.