Programm & Workshops

Freitag, 06. November

Treffen Mahngang
16:15 Uhr

Markt 1, Nordhausen

Mahngang
16:30 – 18:30

Mahngang mit Zwischenkundgebungen

Der historische Weg zeigt anhand exemplarischer Orte die nationalsozialistische Durchdringung des politischen wie kulturellen Lebens und die Geschichte von Verfolgung und Zwangsarbeit in Nordhausen.
Im vormals liberal geprägten Nordhausen erhielt die NSDAP bereits bei den Reichstagswahlen vom Juli 1932 die Mehrheit der Stimmen. Bald nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 übernahm die NSDAP auch auf der lokalen Ebene die Macht. Die Nationalsozialist:innen etablierten ein politisches System nach ihren Vorstellung, das alle Gesellschaftsbereiche durchdrang. Nur wenige Menschen in Nordhausen stellen sich dem entgegen. Viele wurden verfolgt, aus der nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ ausgegrenzt und ermordet.
Seit Kriegsbeginn gehörten Zwangsarbeiter:innen zum Stadtbild. Nahezu alle Nordhäuser Firmen vom Handwerksbetrieb bis zur traditionsreichen Kautabakindustrie profitierten von der Zwangsarbeit ausländischer Männer, Frauen und Kinder. Mit der Verlagerung der Raketen- und Flugzeugrüstung in Stollenanlagen rund um Nordhausen entwickelte sich der Südharz im letzten Kriegsjahr zudem zu einem Rüstungszentrum, in dem zehntausende KZ-Häftlinge, ausländische Zivilarbeiter:innen und Kriegsgefangene arbeiten mussten.

Abendessen
19:00 Uhr

vegan/ vegetarisches Abendessen
Ort folgt

Kultur am Abend
20:00 Uhr

Antifaschistischer Glücksspiel–Abend
Green Island Hasseröder Str. 8 NDH

Zwei Freundinnen aus Jena, zwei Generationen, Antifaschismus als gemeinsame politische Leidenschaft und erstaunlich unterschiedliche Vorstellungen davon, wann ein Witz lustig ist. Sie pöbeln, streiten, lachen und spielen: am liebsten mit euch und immer gegen Faschos.
Ob Musikbingo, Quiz oder Hot Takes der Linken Szene: mit unnützem Wissen, aber immer auch mit dem Versuch politische Bildung mit unterzubringen, Humor und der festen Überzeugung, dass man Nazis nicht nur auf allen Ebenen bekämpfen muss, sonder, sich dabei auch prächtig amüsieren sollte, versuchen sie, für gute Momente und manch Lacher zu sorgen.
Denn wie sollte man sonst die ganze Scheiße durchhalten?
Was genau am Abend zum Ratschlag stattfindet entscheidet ihr: Ob antifaschistisches Bingo, Quiz oder Antifa-Ratschlag Duell oder ein Mix aus allem, hängt von euch und eurer Lust ab.

Samstag, 07. November

Einlass
9:00

Herder-Gymnasium Nordhausen
Wiedigsburg 7/8, 99734 Nordhausen

Eröffnung
9:45 – 10:15

Begrüßung
Aula

Podiumsdiskussion
10:15 – 12:15

„Angriff auf den Sozialstaat – Was tun als linke Bewegung“
Aula

Der Sozialstaat steht unter Druck: Soziale Sicherungssysteme werden infrage gestellt, Leistungen gekürzt und gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausgespielt.
Wie können wir als linke Bewegung den Angriffen auf den Sozialstaat etwas entgegensetzen? Wie verbinden wir soziale Kämpfe mit antifaschistischer und antirassistischer Praxis?
Aus unterschiedlichen Perspektiven wollen wie diese Fragen auf dem Podium diskutieren, Erfahrungen austauschen und gemeinsam darüber nachdenken, welche Antworten und Handlungsmöglichkeiten sich daraus für unsere politische Praxis ergeben.

Pause
12:15 – 13:30

vegan/ vegetarisches Mittagessen

Workshopphase 1
13:30 – 15:30

Workshops, Vorträge etc.

Pause
15:30 – 16:15

Kaffee und Kuchen
vernetzen und schwatzen

Workshopphase 2
16:15 – 18:15

Workshops, Vorträge etc.

Pause
18:15 – 18:45

Kuchenreste essen
vernetzen und schwatzen

Abschlussplenum
18:45 – 19:15

Raum für Feedback, Termine etc
Aula

Ratschlag-Abschlußparty
20:00

vegan/ vegetarisches Abendessen
und
Party, Bands, DJs
Eintritt auf Spendenbasis

Kreismusikschule Nordhausen
Freiherr-vom Stein-Straße 1 NDH

LineUp:
Häck/Mäck – RAP, Eisenach
Bad Posture – Punk, NDH
Noch ne Band – Krach, Irgendwoher
Hexenpult – Trance/Techno

Workshopphase 2

Samstag 07. November
16:15–18:15

Rackets und Autoritarismus

Vortrag von Thorsten Fuchshuber

Die Debatten über Aufrüstung, Zeitenwende und Wehrpflicht werden in Deutschland maßgeblich mit dem Blick auf Russland geführt. Dabei droht der Gegenstand hinter politischen Projektionen zu verschwinden. Der Vortrag nimmt die aktuelle Debatte zum Anlass, genauer nach den gesellschaftlichen und staatlichen Bedingungen von Militarismus und autoritärer Herrschaft zu fragen.
Ausgehend von der Analyse des „Systems Putin“ als instabiler Herrschaftsform, die auf der Rivalität verschiedener Machtfraktionen – sogenannter Rackets – beruht, soll das Verhältnis von Staat, Autoritarismus und Militarismus bestimmt werden. Wie lässt sich Russland mit dem Begriff des Rackets verstehen – und was lässt sich damit über gegenwärtige Entwicklungen in Deutschland aussagen?

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: deutsch
  • Übersetzung in englisch: nein
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein

Konfliktbearbeitung in verhärteten Zeiten – Teil 2

Workshop mit Julia Legge

Der Workshop geht über beide Workshop-Phasen und hat eine begrenzte Teilnehmer*innen Zahl von 25 Personen

Konflikte zeigen sich derzeit oft in Spaltungen und verhärteten Fronten, innerhalb der Linken, innerhalb von (politischen) Gruppen, Freund*innenkreisen und Familien. Debatten werden vermeintlich auf der Sachebene im Schlagabtausch ausgetragen.
In diesem zweiteiligen Workshop, würde ich mich gerne mit euch der Frage nähern, wie wir mit Blick auf unsere gemeinsamen Werte, Konflikte austragen und bearbeiten können, in der Kontakt wieder möglich wird. Mit meinem Hintergrund als Trainerin und Beraterin für Konfliktbearbeitung bringe ich Modelle und Übungen aus dem A.T.C.C. Ansatz für Konfliktbearbeitung mit und freue mich, mit euch an den konkreten Beispiel zu arbeiten, die ihr erlebt.

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: deutsch
  • Übersetzung in englisch: nein
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein

Bring back our neighbours!
Let’s fight together against Deportation!

Workshop/ Skillsharing/ Exchange Room with Netzwerk SoliAsyl Thüringen

We want to find collective strategies against the deportation system in Europe and very concretely here in Thüringen, in our citys and villages. Persons of two political groups in Thüringen will share their experiences and then we want to discuss possible strategies for Thüringen – based on the model „Bring back our neighbours“ from our friends from Sachsen.

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: Englisch
  • Übersetzung in Deutsch, Arabisch, Farsi, Französisch, Ukrainisch, Kurdisch
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein

Diskussion zum Aufruf

Austauschraum mit Tobias Mann

Der Aufruf ist mehr als nur ein Werbetext für den Ratschlag. Jedes Jahr versucht das Orga-Team aktuelle, wichtige Themen in Thüringen und darüber hinaus zu benennen, kurz zu besprechen und sich damit zu positionieren. Dieses Jahr wollen wir Raum zur Diskussion über den Aufruf geben. Wir sind gespannt an welchen Stellen Ihr den Aufruf kritisiert, welche Themen Euch noch wichtig sind und wo Ihr uns vielleicht. Auch zustimmt. Wir freuen uns auf Euch

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: deutsch
  • Übersetzung in englisch: nein
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein

Danke (queere) Antifa! Über nachhaltige Strategien beim Support vom CSDs

Vernetzungsangebot mit QueerAntifa Thüringen & friends

Queerfeindlichkeit ist eine Brückenideologie der extremen Rechten, gerade im Umfeld von CSDs deutlich wird. Antifaschist*innen reagierten darauf vor allem damit, auch ihre Aktivitäten in das Umfeld von CSDs zu verlegen. Es wurden gemeinsame Anreisen organisiert, Funktionen vor Ort übernommen und die Organisator*innen bei der Planung unterstützt. Gleichzeitig zeigte sich in diesem Jahr, dass auch die Behörden zunehmend repressiv gegen queere Demonstrationen vorgehen, beispielsweise durch Verweigern von Kooperationsgespräche oder das Durchsetzen rechtswidriger Auflagen.
Gemeinsam mit anderen solidarischen Menschen wollen wir auf die aktuelle CSD-Saison zurückblicken und mit euch gemeinsam darüber diskutieren, wie auch über die Demonstrationen hinaus dauerhafte Formen queerer Organisation und Selbstermächtigung auch in ländlichen Gebieten gestaltet werden können.

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: deutsch
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein

Worüber wir streiten müssen. – Konflikte, Spaltungen und Gemeinsamkeiten in der radikalen Linken.

Buchlesung mit Karl Meyerbeer

Linke Politik ist geprägt von Konflikten: Zwischen Anarchismus und Kommunismus, Reform und Revolution, Kollektiv und Individualismus, Antinationalismus und internationaler Solidarität. Wer sich links verortet, landet schnell in Debatten, die so alt wie aktuell sind.
Das Büchlein »Worüber wir streiten müssen« bietet einen Überblick zu zentralen Konfliktlinien linker Theorie und Bewegung. Es erzählt von historischen Auseinandersetzungen und heutigen Grabenkämpfen, benennt Unterschiede und Gemeinsamkeiten – und versucht, einen Weg zwischen Beliebigkeit und Besserwisserei, zwischen Sektierertum und Einheitsfront zu finden und dabei das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren: eine befreite Gesellschaft, in der ein gutes Leben für alle möglich ist.

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: deutsch
  • Übersetzung in englisch: nein
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein

How to Awareness in der Veranstaltungsplanung

Workshop mit Awareness for all e.V.

Die Veranstaltung ist geplant, alles ist organisiert – aber was macht ihr eigentlich, wenn jemand eine Grenze überschreitet? Wie geht ihr mit übergriffigem Verhalten um und gibt es Strategien für den Umgang mit Menschen, denen es auf der Veranstaltung nicht gut geht? Gemeinsam mit euch wollen wir die Prinzipien der Awareness-Arbeit kennenlernen und ausprobieren, wie sich diese mit überschaubarem Aufwand umsetzen lassen. Dabei geben wir euch erste Impulse mit auf den Weg, die in keinem Awareness-Konzept fehlen dürfen.

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: deutsch
  • Übersetzung in englisch: nein
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein

Nordhäuser Zustände –
Ein Blick auf die extrem rechte Szene

Vortrag von Tim Rosenstock

Die größte Stadt Nordthüringens steht in ihrer Entwicklung beispielhaft für viele Regionen Ostdeutschlands seit der Wiedervereinigung. Zentrale Organisationen der extrem rechten und völkischen Szene haben hier Fuß gefasst und sich bundesweit vernetzt. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Entwicklung und Wandlung der Szene und zeigt auf, warum auch vermeintliche „Ruhephasen“ kein Grund sind, antifaschistische Arbeit aus dem Fokus zu verlieren.

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: deutsch
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein

Nie wieder was genau eigentlich?

Vortrag und Austauschraum mit Joël Ben-Yehoshua

„Nie wieder ist jetzt“ ist eine Losung, die man in den letzten Jahren immer wieder hört. Dabei schwingt stets, mal mehr, mal weniger diffus, eine Bezugnahme auf die Shoah, die Vernichtung des europäischen Judentums mit. Besonders krass war der Missbrauch der Geschichte, als Corona-Leugner:innen die Schutzmaßnahmen der Regierung mit der Judenpolitik des NS gleichsetzten und sich dabei selbst als antifaschistisch inszenierten.
In meinem Vortrag möchte ich aufzeigen, wie sich entwürdigende instrumentelle Bezugnahmen auf jüdisches Leiden in verschiedensten politischen Spektren finden und integraler Bestandteil der sogenannten „Erinnerungskultur“ sind. Im Anschluss daran möchte ich mich mit euch über eure Erfahrungen austauschen und diskutieren, wie man sich in Zeiten, in denen Antisemitismus und Autoritarismus erstarken, erinnern soll, ohne sich an der Vergangenheit oder der Gegenwart zu vergehen.

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: deutsch
  • Übersetzung in englisch: nein
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein

Der Weg zur Knechtschaft –
Programm, Ideologie und Hintergründe der rechtslibertären Strömung

Vortrag von Jonathan Eibisch

Im Juli 2026 fand in Sachsen-Anhalt zum zweiten Mal das Afuera!-Fest statt – es kamen wieder einmal Rechtslibertäre, Kryptoideolog*innen, hochrangige AFDler*innen und sogenannte Anarchokapitalist*innen zusammen. Ihre Netzwerke bestehen schon seit langem, unter anderem durch die Hayek Gesellschaft und die Zeitschrift eigentümlich frei. Doch mit der Wahl von Javier Milei und dem Einfluss von Elon Musk, Peter Thiel und anderen, erhält diese Strömung neuen Auftrieb und organisiert sich besser. Die Rechtslibertären formieren sich zunehmend als eigenständiges politisches Lager. Der deutlichste Ausdruck dafür ist die von Frauke Petry gegründete Partei „Team Freiheit“. – Zu der unter anderem auch der Ex-FDPler Thomas Kemmerich gewechselt ist. Doch auch innerhalb der AfD sind rechtslibertäre Positionen stark vertreten. Sie zeichnen sich dadurch aus, das sie sich von demokratischen Positionen und Grundverständnissen verabschiedet haben und offensiv den Klassenkampf von oben organisieren. Dazu bedienen sie sich eines Konzepts von Anti-Politik. Unter ihnen gibt es auch sogenannte Anarchokapitalist*innen, die Kleinstaaten als Privatunternehmen durchsetzen wollen. In diesem Zusammenhang fordern sie die Ausweitung von Sonderwirtschaftszonen, Gated Communities und Steuerparadiesen.
Im Vortrag werden Akteure, ideologische Hintergründe und Positionen der Rechtslibertären betrachtet und erläutert.

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: deutsch
  • Übersetzung in Englisch: nein
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein

Gegen den Bolsonarismus – Antworten brasilianischen Gewerkschaften

Vortrag von aprender juntos e.V.

„Wir haben Bolsonaro nicht überstanden, nur überlebt.“ Sagen uns immer wieder Militante aus Brasilien. Die gesellschaftlichen Kräfte, die seinen Aufstieg ermöglicht haben, sind ganz sicher noch da. In Brasilien haben Gewerkschaften und soziale Bewegungen während seiner Präsidentschaft gegen Gewalt, Sozialabbau und den autoritären Umbau des Staates gekämpft.
Doch wie sah dieser Widerstand konkret aus? Welche Rolle spielten die Gewerkschaften? Wie wurde mobilisiert? Und welche Erfahrungen wurden in den Auseinandersetzungen mit Bolsonaro und der brasilianischen Rechten gemacht? Was können wir aus Deutschland lernen?
Der Vortrag soll Raum geben, Erfahrungen aus Brasilien kennenzulernen und gemeinsam darüber zu reden, was wir aus internationale Solidarität lernen können.

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: deutsch
  • Übersetzung in Englisch: nein
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein

Sex als Ware – Prostitution/Sex-Arbeit zwischen Kapitalismus und Patriarchat.

Workshop mit dem Keine Liebe Kollektiv

In diesem Workshop wollen wir uns die linke und feministische Spaltung zum Thema Prostitution vs. Sex-Arbeit anschauen und versuchen, ihre theoretischen Implikationen zu rekonstruieren. Im Zuge dessen wollen wir uns anschauen, welche Annahmen zum Geschlechterverhältnis, zum Tauschverhältnis, zu Konsens und Freiwilligkeit den jeweiligen Konfliktparteien zugrunde liegen.
In einem zweiten Teil des Workshops wollen wir uns dem Thema empirisch nähern: Aus welchen Gründen sind Frauen in der Prostitution/Sex-Arbeit tätig? Welche Männer kaufen Sex und welche Prostitutionspolitiken gibt es in unterschiedlichen Ländern in Europa?
Abschließend diskutieren wir, welche Perspektiven für linke und feministische Arbeit erstrebenswert sind.

Infos zum Workshop
  • Beschreibung in leichter Sprache: nein
  • Sprache: deutsch
  • Übersetzung in Englisch: nein
  • Übersetzung in leichte Sprache: nein
  • Gebärdenübersetzung: nein
  • Material im Vorfeld verfügbar: nein